Birkungen/Eichsfeld
Birkungen/Eichsfeld

Gäste aus Nowe machen Station in Birkungen

Im Rahmen ihres Aufenthalts in Leinefelde-Worbis besuchte die Delegation aus der polnischen Partnerstadt Nowe am Sonntagmittag Birkungen. Pünktlich um 12.00 Uhr trafen die Gäste mit zwei Fahrzeugen vor dem Feuerwehrgebäude in der Johannesstraße ein.

 

Ortsteilbürgermeister Michael Apel, Wehrführer André Leuschner, sein Stellvertreter Josef Döring und Ortsteilratsmitglied Joachim Kaufhold begrüßten die Gäste um Bürgermeister Czesław Woliński auf das Herzlichste, waren doch die persönlichen Kontakte pandemiebedingt in den letzten beiden Jahren sehr gering. Bei einem leckeren Mittagessen mit regionaltypischen Speisen und Getränken tauschte man sich über die aktuellen Geschehnisse in den Partnerstädten insbesondere auch im Zusammenhang mit dem Ukraine-Krieg aus.

Gemeinsam vor dem Feuerwehrgebäude

Anlass der mehrtägigen Reise ist die Sprengung des Schornsteins am ehemaligen Heizwerk, welche am Samstag viele Schaulustige sowohl an den Ort des Geschehens als auch in das Festzelt auf dem Ohne-Sportplatz in Leinefelde gelockt hat. 

 

Weitere Stationen des bis Dienstag andauernden mehrtägigen Besuchs waren und sind der Schützenplatz in Rüdigershagen sowie das Zementwerk in Deuna, der Bärenpark in Worbis, die Burg Scharfenstein, das Landesgartenschaugelände, das neue Dorfgemeinschaftshaus in Breitenbach und der Skywalk am Sonnenstein.

 

8. Mai 2022

Schornstein des alten Heizwerks gesprengt

Pünktlich um 13.00 Uhr am Samstag, dem 7. Mai 2022, drückten die Gewinner der Auslosung den Knopf und lösten damit die Sprengladungen in den 290 Sprenglöchern am knapp 100 Meter hohen Schornstein des alten Heizwerks aus. Wie geplant und vorherberechnet viel der Koloss in das eigens vorbereitete Fallbett. Beobachtet wurde die Sprengung von vielen Schaulustigen, die bis an den 200 Meter-Sprerrkreis herankamen oder sich im Festzelt auf dem Ohne-Sportplatz aufhielten.

 

Der Schornstein gehört zu dem im Jahr 1986 eröffneten Heizwerk Leinefelde, welches über viele Jahre die Wohnungen in der Leinefelder Südstadt mit Fernwärme versorgte. Bereits vor einigen Jahren wurde das Heizwerk durch ein moderenes Blockheizkraftwerk ersetzt. Der Unternehmer Falk Wedekind erwarb das Gelände vor 5 Jahren und gestaltet dies sukzessive um.

 

Auf dem Gelände gegenüber dem alten Heizwerk wird aktuell das Gewerbegebiet Milchhof entwickelt und auch die Sperrpause an der Bahnstrecke Leinefelde - Gotha bot die Möglichkeit, die Sprengung durchzuführen.

 

7. Mai 2022

Birkungen startet mit Frühlingskonzert und Maifeuer in die Veranstaltungssaison

Mit gleich zwei Veranstaltungen startete Birkungen am Wochenende in die diesjährige Veranstaltungssaison. Am Freitagabend luden die Birkunger Kirmesburschen zum Blasmusikkonzert mit der Megagroup Eichsfeld auf den Kirchplatz. "Die überaus große Resonanz und die vielen positiven Rückmeldungen haben uns gezeigt, dass die Veranstaltung im vergangenen September zur richtigen Zeit und am richtigen Ort stattgefunden hat. Dies wollen wir aufgreifen und fortsetzen", so Michael Apel, 2. stellvertretender Vereinsvorsitzender“. Und so fanden sich pünktlich zum Konzertbeginn um 19.30 Uhr zahlreiche Birkunger und Gäste aus der näheren und weiteren Umgebung ein, um bei bester handgemachter Musik, kühlen Getränken und Speisen vom Grill schöne Stunden zu verleben. Ein Großteil des Erlöses wird für die Kriegsopfer der Ukraine gespendet.

Bereits am Samstagvormittag startete an der Talsperre Birkungen die nächste Veranstaltung. Die Jägerschaften aus Birkungen und Kleinbartloff luden zum Maifeuer an die Staumauer. Um 18.00 Uhr wurde dann das Feuer entfacht. Bei flotten Beats und jägertypischen Speisen wurde bis spät in die Nacht gefeiert. Mit einer Hebebühne konnte man zudem einen Blick über die große Wasserfläche wagen und Salutschüsse schalten in den Frühlingshimmel. Von dem Erlös des Abends sollen Fasane gekauft und ausgewildert werden.

2. Mai 2022

Feier der Ersten Heiligen Kommunion am Weißen Sonntag

Am Weißen Sonntag, dem 24. April 2022, traten in der katholischen Pfarrkirche "St. Johannes der Täufer" in Birkungen fünf Jungen erstmals vor den Tisch des Herrn. Gemeinsam mit der Pfarrgemeinde feierten sie ihre Erste Heilige Kommunion. Das Hochamt wurde gestaltet durch den Birkunger Jugendchor.

 

In den vergangenen Monaten hatten sich die Erstkommunionkinder intensiv auf den Empfang des Altarsakraments vorbereitet.

 

Nach der Heiligen Messe wurde die Erstkommunion traditionell in den Familien mit Verwandten, Freunden und Bekannten gefeiert. Am Nachmittag versammelt sich die Festgemeinde dann zur Dankandacht und am Montag zum Dankamt.

 

Die Feier der Ersten Heiligen Kommunion fand in vielen Eichsfelder Orten am Weißen Sonntag statt. Der Name des Sonntags leitet sich von einem frühchristlichen Brauch ab, demzufolge die in der Osternacht Neugetauften als Zeichen ihrer Reinigung durch das Taufwasser bis zu diesem Tag weiße Gewänder trugen.

 

24. April 2022

Kirmesburschen reinigen Stationsweg und Ölgarten in Birkungen

Kirmesburschen nach dem Arbeitseinsatz im Ölgarten

Einer langjährigen Tradition folgend fanden sich am vergangenen Donnerstag, dem 21. April 2022, wieder zahlreiche Kirmesburschen zusammen, um mit Laubbesen, Rechen und Spaten in einem Arbeitseinsatz gemeinsam den Stationsweg und den Ölgarten unterhalb der Kapelle von Laub und herabgefallenen Ästen und Zweigen zu reinigen. In der kommenden Woche setzen die Firmlinge des Ortes die Reinigung fort und widmen sich dem Platz vor der Kapelle und dem Kapelleninnenraum.

 

„Getreu dem Motto viele Hände, schnelles Ende konnte der Arbeitseinsatz nach etwa drei Stunden beendet werden“, so Michael Apel, 2. stellvertretender Vereinsvorsitzender. Und weiter: „Der anschließende Imbiss bot die Gelegenheit, sich über die anstehenden Termine auszutauschen. Bereits am Freitag, dem 29. April 2022, laden die Birkunger Kirmesburschen zum Konzert der Megagroup Eichsfeld auf den Kirchplatz. Und auch die Vorbereitungen für die diesjährige Johanneskirmes vom 24. bis 27. Juni 2022 laufen bereits. Diese Kirmes möchten wir wieder in dem bekannten und beliebten Umfang mit Kirmesrummel, Biergarten und Blasmusik im Siechen sowie Festumzug, Hammelausreiten und Programm bei der Kirche feiern.“

 

Der Stationsweg mit seinen vierzehn Stationen und der der Heiligen Helena geweihten Kapelle gilt als einer der ältesten und schönsten seiner Art im Eichsfeld. Die Stationen stellen den Leidensweg von Jesus Christus von der Verurteilung durch Pontius Pilatus bis zur Kreuzigung und Grablegung dar. Im Ölgarten befinden sich zwei Grotten mit Figuren der schlafenden Jünger und Jesu Gebet in Todesangst. Die Pfarrgemeinde plant, die beiden in die Jahre gekommenen Grotten zu sanieren und sie so für die nächsten Jahrzehnte zu sichern.

 

Am 1. Maisonntag jeden Jahres findet die so genannte „1. Station“ statt und im Anschluss feiert die Gemeinde bei der Kapelle unter freiem Himmel die Heilige Messe. Bis zum September gedenkt die Gemeinde dann in jedem Monat in einer Stationsandacht des Leidens und Todes von Jesus Christus.

 

22. April 2022

Constance Hunold, Leiterin der hope Hospizdienste mit dem Bundes-verdienstkreuz ausgezeichnet

Constance Hunold, Leiterin der hope Hospizdienste, Trauerarbeit und des Bildungs- und Beratungscampus, wurde am Dienstag, 15.03.2022, für ihr herausragendes Engagement in der ambulanten Hospiz- und Palliativarbeit mit dem Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland geehrt. Die Auszeichnung erhielt Sie aus den Händen des Thüringischen Ministerpräsidenten Bodo Ramelow.

v.l.n.r. Marko Grosa, Bürgermeister von Leinefelde-Worbis, Constance Hunold (Leiterin des Ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienstes (AKJHD) und Ambulanten Hospiz- und Palliativ-Beratungsdienstes (AHPB) am hope) mit Ministerpräsident Bodo Ramelow bei der

„Manche Themen werden in unserer modernen Gesellschaft oft ausgeklammert. Dazu gehört auch die Auseinandersetzung mit dem Tod an sich, besonders aber mit dem Versterben enger Angehöriger. Ich bin daher unglaublich dankbar, dass Menschen wie Constance Hunold dieser Auseinandersetzung mit der Vergänglichkeit nicht aus dem Weg gehen, sondern sich dieser schweren Aufgabe stellen“, so Ministerpräsident Bodo Ramelow. „Dafür, dass sie Menschen in ihrem letzten Lebensabschnitt würdig begleitet, hat sie meinen allergrößten Respekt. Außerdem ist ihr der Dank all jener Familien sicher, deren Angehörigen sie ein Lebensende in Würde ermöglicht hat.“

 

Constance Hunold engagiert sich seit über 20 Jahren im Ambulanten Hospiz- und Palliativwesen im Eichsfeld. Schon während ihrer Tätigkeit als Krankenschwester engagierte sie sich besonders für Patientinnen und Patienten mit einer ungünstigen Prognose. So fand sie den Weg zum modernen Hospizgedanken.

 

Schwer erkrankten Menschen ohne Aussicht auf Heilung in dieser letzten Lebensphase so viel Autonomie wie möglich zu erhalten, ist ihr Ziel. Das Schenken von Nähe, Zuwendung und die Linderung von Schmerzen stehen dabei für sie im Mittelpunkt. Diesem Gedanken folgend gründete sie im September 1999 mit erst 29 Jahren die Hospizgruppe Leinefelde/Worbis als Regionalgruppe innerhalb des Vereins „Internationale Gesellschaft für Sterbebegleitung und Lebensbeistand“.

 

Die regionale Hospizgruppe entwickelte sich zu einem gut organisierten Dienst und zu einer Vorreiterin der Hospizbewegung in Thüringen und den neuen Bundesländern. 2008 konnte sie ihr bisheriges ehrenamtliches Engagement schrittweise zu einer Vollzeitbeschäftigung als hauptamtliche Koordinatorin des „Ambulanten Hospiz- und Palliativ-Beratungsdiensts“ ausbauen und die Dienste in Worbis/Leinefelde und Heiligenstadt fusionieren.

 

2014 gründete sie schließlich einen Ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienst, sie errichtete ein Trauercafé, fokussierte sich auf Einzeltrauerarbeit und die Begleitung von Eltern totgeborener Kinder und gründete eine Kindertrauergruppe mit einem Elterntreffpunkt.

 

Sie vertritt in zahlreichen Gremien und Arbeitskreisen den Gedanken einer modernen Hospiz- und Palliativarbeit. Patienten und Angehörigen sollen eine ganzheitliche Versorgung und Begleitung erhalten, um eine bestmögliche Lebensqualität trotz fortschreitender Erkrankung und begrenzter Lebenserwartung zu fördern sowie den zurückbleibenden Angehörigen bei der Bewältigung der Schicksalsschläge zu helfen.

 

Seit 2021 setzt sich Constance Hunold über die neugegründete Dachmarke „hope – Ambulantes Hospiz- und Palliativzentrum Eichsfeld“, die von der St. Martini GmbH getragen wird, für ihre Ziele ein, verantwortet dort die ambulanten Hospizdienste für Erwachsene, Kinder und Jugendliche, den Trauerbereich sowie den Beratungs- und Bildungscampus und wirkt damit über die Grenzen des Eichsfelds hinaus. Ihre Kollegin Christiane Raabe verantwortet im hope zusammen mit dem ärztlichen Leiter Dr. Jens Stöver die Spezialisierte Ambulante Palliativversorgung.    

 

„Das ganze Team Martini gratuliert herzlich und wir freuen uns sehr über die hochverdiente Auszeichnung für Constance Hunold“, betont Geschäftsführer Markus Kohlstedde und ergänzt: „Wir sind dankbar, dass sie sich entschlossen hat, zusammen mit uns hope aus der Taufe zu heben und damit die ambulante Hospiz- und Palliativversorgung der Menschen im Eichsfeld und darüber hinaus zu stärken.“

 

Constance Hunold erklärt: „Ich freue mich sehr über diese Auszeichnung und nehme sie in Demut und stellvertretend für viele und vor allem ehrenamtliche engagierte Menschen entgegen, die sich in der Hospiz- und Palliativarbeit engagieren.“

 

Pressemitteilung des "hope – das Ambulante Hospiz- und Palliativzentrum Eichsfeld" vom

16. März 2022

 

Standort:

hope – Ambulantes Hospiz und Palliativzentrum Eichsfeld
Birkungen

Mühlweg 1a
37327 Leinefelde-Worbis

 

Der Standort in Birkungen wurde im Sommer 2021 eröffnet und eingeweiht.

Hilfsgüter für die Ukraine in die polnische Partnerstadt Nowe gebracht

Nach elfstündiger Fahrt erreichte am späten Freitagabend (4. März 2022) der in Leinefelde gestartete Hilfstransport die Birkunger Partnerstadt Nowe in Nordpolen. Bürgermeister Czesław Woliński und Ania Dowhañ als Übersetzerin begrüßten die beiden Fahrer und Ortsteilbürgermeister Michael Apel. Groß war die Wiedersehensfreude, war doch zuletzt im Jahr 2019 ein persönliches Treffen möglich. Nach einem leckeren Abendessen tauschte man sich über die Geschehnisse seither aus. Zu erzählen gab es viel und so endeten die Gespräche erst in den frühen Morgenstunden.

 

Leider war der Anlass dieser Reise nicht so erfreulich. Der Angriffskrieg Russlands auf das Nachbarland Ukraine hat einen großen Flüchtlingsstrom ausgelöst. In Polen leben bereits viele Ukrainer und so ist das Land Hauptzufluchtsort der Flüchtlinge.

Bürgermeister Woliński informierte über die aktuelle Situation: „In den letzten Tagen sind bereits 23 Flüchtlinge - Frauen und Kinder - aus der Ukraine in unserer Stadt angekommen. Diese wurden privat untergebracht. In den nächsten Tagen erwarten wir weitere 30 Flüchtlinge. Sollten die privaten Kapazitäten ausgeschöpft sein, besteht auch die Möglichkeit der Unterbringung in Hotels.“ Der Bürgermeister steht in ständigem Kontakt mit der westukrainischen Partnerstadt Radziwilow. Auf diesem Wege erfolgen auch die Vermittlung und Organisation der Unterbringung.

 

Ein großer LKW mit Hilfsgütern ist bereits letzte Woche an die ukrainische Grenze gefahren. Von dort wurden die Hilfsgüter unter Vermittlung der örtlichen Feuerwehr in Kleintransportern zur Partnerstadt von Nowe weitergefahren und verteilt.

 

„Besonders benötigt werden medizinische Materialien für das Krankenhaus in Radziwilow, Hauptbehandlungsart sind Knochenbrüche von Verletzten aus den Kriegsgebieten“, so Bürgermeister Woliński.

Am Samstagvormittag erfolgte das Umladen der Kisten und Säcke in einen großen LKW. Dies wurde von zahlreichen tatkräftigen Kameraden der Feuerwehr unter Leitung des Feuerwehrkommandanten Jaroslaw Steinborn erledigt, so dass schon nach 30 Minuten der Einsatz beendet werden konnte. Der LKW machte sich noch am gleichen Tage auf den Weg an die ukrainische Grenze.

 

Ein herzlicher Dank geht an die beiden Fahrer Marcus Napp - Geschäftsführer der LADENA Ladenbau GmbH - und Thomas Kersting vom Containerdienst-Entsorgung-Recyclinghof Fricke für die logistische Unterstützung und für die Zurverfügungstellung der Fahrzeuge.

 

Michael Apel

Ortsteilbürgermeister

 

6. März 2022

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